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Projektarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 2,7, Technische Universität Dresden (Soziologie), Veranstaltung: Angewandte Statistik für Sozialwissenschaftler, Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum ein Thema öffentlichen Interesses wird in den Medien so widersprüchlich behandelt, wie die Religion. Einerseits ist die Rede von sinkenden Zahlen der Mitgliedschaften und Besucher der Kirchen, der Abkehr von zentralen Glaubenswahrheiten des Christentums. Anderseits scheint sich in allen anderen Teilen des, abgesehen von Europa, die Religion genau in die gegenteilige Richtung zu entwickeln. Es kommt zu einer zunehmenden Zahl öffentlicher Konflikte um die Religion, wie den Kruzifixstreit oder Auseinandersetzungen um repräsentative Moscheegebäude. Im Gegensatz dazu steht der von Johannes Paul II. ins Leben gerufene Weltjugendtag und sein Erfolg, der zu einer bisher unbekannten Art jugendlicher Event- und Massenreligiösität geführt haben, für die ausgerechnet charismatisch agierende Päpste als Katalysatoren dienen. Die Säkularisierungsthese, die ich nun im Folgenden untersuchen möchte, bezieht sich auf einen zentralen theoretischen Ansatz der Religionssoziologie. Kurz gesagt, kann als Ausgangspunkt die Annahme genommen werden, dass es zwischen der Moderne und der Religion ein gewisses Spannungsverhältnis gibt, das über einen längeren Zeitraum zu einem sozialen Bedeutungsverlust von Religion führt. Verantwortlich seien dafür die mit der Modernisierung verbundenen Prozesse der Rationalisierung, Individualisierung und Ausdifferenzierung von Gesellschaften. (Source: Google Books API)
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