Description
Autoren deutschsprachiger Gegenwartsliteratur schreiben sich vermehrt in ihre fiktionalen Texte ein: Sie leihen ihren Protagonisten den eigenen Namen und bauen in auffallender Häufigkeit autobiographische Elemente ein, die sie ostentativ als solche kenntlich machen. Diese Texte, für die der Begriff ºAutofiktion ¹ etabliert worden ist, lassen sich auf postmoderne Ursprünge (insbes. auf die französische ºautofiction ¹) zurückführen. Sie haben sich jedoch von der Gattungskritik an der klassischen Autobiographie gelöst. Vielmehr zeichnen sich die Texte durch ein (post-)postmodernes Spiel mit den Rezeptionseffekten autobiographischen Ich-Sagens aus und zielen auf eine Ich-Inszenierung ihrer Autoren. (Source: Google Books API)
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